Sollingschule Uslar - Haupt- und Realschule
Sollingschule      Oberschule                   Zur Schwarzen Erde 3 · 37170 Uslar · Tel.: 05571-2713 · Fax: 05571-4990


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Schulprogramm

Unsere pädagogischen Werte

Pädagogische Werte

Unser Leitbild

Unser Leitbild

Alle in unserer Schule an der Erziehungs- und Bildungsarbeit Beteiligten verpflichten sich, schülerorientiert zu arbeiten, um qualitativ hohe Leistungen zu erbringen. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler weitestgehend ausbilden und fördern. Dabei sollen wichtige Eckpfeiler wie Soziales Lernen, Umweltorientierung, Gesundheitsbewusstsein und Berufsorientierung Berücksichtigung finden. All dieses hat zum Ziel, unsere Schülerinnen und Schüler zu teamfähigen, kompetenten und sozial handelnden Menschen auszubilden, die optimal auf ihre Zukunft vorbereitet sind!

Schwerpunkte und Profil der Schule

Schwerpunkte und Profil der SchuleAls Haupt- und Realschule vermitteln wir eine allgemeine Grundbildung und Lernkompetenzen, die auf ein lebenslanges Lernen vorbereiten sollen. Soziale Kompetenzen und eigenverantwortliches Handeln werden gefördert.

Beide Schulformen der Sollingschule Uslar bereiten auf eine qualifizierte Berufsausbildung vor. Der Realschulzweig soll zudem auf eine Fortführung der Ausbildung an einem Gymnasium hinführen.

Hierbei soll es insbesondere Schülerinnen und Schülern, die die gymnasiale Laufbahn wegen der hohen Anforderungen in mehreren Fremdsprachen nicht eingeschlagen haben, ermöglicht werden, ihre besonderen Fähigkeiten im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich weiter zu entwickeln. Sie haben dann die Möglichkeit eher naturwissenschaftlich -technische Berufe oder eine naturwissenschaftlich-technische Oberstufenschule anzuvisieren oder auch später auf ein Gymnasium zu wechseln.

Eine Kultur des naturwissenschaftlichen Forschens und Entdeckens wird an unserer Schule u. a. durch die regelmäßige Durchführung eines Naturwissenschaftstages mit über 50 Experimentier- und Lernstationen unterstützt. Auf nachhaltiges Lernen im Bereich Biologie und Umwelterziehung ist der "Schulwald" der Sollingschule ausgerichtet. Dieses Projekt, das mit der Unterstützung des örtlichen Forstamtes aufgebaut wurde, hat schon mehrere nationale Preise gewonnen.

Im Bereich der Hauptschule bilden die Selbstwertentwicklung, z. B. durch das Vertrauen auf handwerkliche Fähigkeiten eine große Rolle. Projekte im Werk- und Technikbereich, wie der Bau von Theaterkulissen, der Bau von Spielgeräten für Kindergärten, die Herstellung von Kleinstmöbeln und Dekorationsgegenständen usw. tragen hierzu bei. Die Schülerfirma übernimmt hierbei zudem innerschulische wie außerschulische Aufträge im handwerklichen und hauswirtschaftlichen Bereich.

Zur Integration von Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Herkunft, zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Entwicklung von Teamfähigkeit tragen verschiedenste Projekte im Bereich Sport bei. Besonders ist hierbei zu erwähnen, dass sich die Sollingschule Uslar zu einer der Stützpunktschulen für Schul-Hockey im Land Niedersachsen entwickelt hat. Die Schulmannschaften werden Schulform übergreifend gebildet. Gleiches gilt für Hockey-Arbeitsgemeinschaften und einen Teil der Sport-Wahlpflichtkurse.

Im Bereich der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung nimmt insbesondere die Theater-AG, die im Bereich der Realschule schon eine lange Tradition hat und nun Schulform übergreifend arbeitet, eine wichtige Stellung ein. Schülerinnen und Schüler lernen über ihr Theaterspiel hinaus ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten, das ihnen in vielen Bereichen des Lebens weiterhilft. Ein regelmäßig stattfindender Kultur-Tag, auch "Kult-Tour-Tag" genannt, animiert die Schülerinnen und Schüler im kulturellen Bereich aktiv zu werden.

Unser Alltag wird zunehmend durch elektronische Medien bestimmt. Sie dienen der Information, der Kommunikation sowie der Unterhaltung und sind in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und in vielen anderen Bereichen unverzichtbar geworden.

Medien sind auch "Miterzieher": Neben Freundeskreis, Schule oder Kirche beeinflussen sie die Wertvorstellungen und Verhaltensweisen unserer Kinder und Jugendlichen erheblich. Junge Menschen wachsen mit Medien auf. Umso mehr sind Eltern, Lehrkräfte und Erziehungsverantwortliche in der Pflicht, sich mit diesen im Interesse ihrer Kinder auseinander zu setzen.

Es gehört deshalb zu den grundlegenden Erziehungsaufgaben, Kinder und Jugendliche zu einer sachgerechten und umsichtigen Mediennutzung zu befähigen. Diese Medienkompetenz muss wie das Lesen und Schreiben gelernt werden. So wie man Kinder nicht ohne Handlungsanweisungen am Straßenverkehr teilnehmen lässt, müssen sie auf die Möglichkeiten, Gefahren und Regeln der Medienwelt vorbereitet werden.

Die Entwicklung sozialer Kompetenzen wird für beide Schulbereiche immer wichtiger. So findet mittlerweile für interessierte Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen eine Streitschlichterausbildung statt. Diese Streitschlichterinnen und Streitschlichter sind dazu in der Lage, kleine und mittlere Konflikte zwischen Schülern unter Einhaltung anerkannter Regeln zu lösen und verbindliche Vereinbarungen herbeizuführen. Ein wichtiger Anlaufpunkt ist für sie und die anderen Schüler bei dieser Arbeit das "Krisenbüro".

Projekte im Kunst-, Werk- und Technikbereich, wie die Gestaltung von Wandbildern, der Bau von Theaterkulissen und Spielgeräten fördern die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit der Schule, stärken das Selbstbewusstsein handwerklich und musisch begabter Kinder und regen zu kreativem Arbeiten an.

Um den Blick für andere Lebensumstände in der Dritten Welt zu schärfen und um das soziale Engagement zu fördern, finden regelmäßig Aktionen (Stand der Schülerfirma auf dem Weihnachtsmarkt, Projektwoche und Basar in der Schule) zur Unterstützung einer Schule in Südafrika statt.

Die Elternschaft an der Sollingschule Uslar

Elternschaft der Sollingschule UslarDie Sollingschule Uslar als Haupt- und Realschule hat im Schuljahr 2008/2009 insgesamt 17 Klassen. Von diesen 17 Klassen haben 16 Klassen einen Klassenelternrat gewählt. In einer Klasse im Hauptschulbereich sind bei den Wahlelternabenden nicht genügend Eltern anwesend gewesen und es erfolgte darum keine Wahl für den Klassenelternrat.

Die Klassenelternräte haben auf der konstituierenden Sitzung zu Beginn des Schuljahres einen Schulelternrat gewählt oder im Amt befindliche Mitglieder bestätigt. Daneben wurden in dieser Sitzung bestimmt die Mitglieder der Gesamtkonferenz und in den Fachkonferenzen, soweit eine Wahl aufgrund des zweijährigen Wahlturnusses notwendig war.

Die Elternschaft unserer Schule ist natürlich auch vertreten in den überörtlichen Organen wie beispielsweise dem Stadtelternrat der Stadt Uslar und dem Kreiselternrat des Landkreises Northeim.

Darüber hinaus werden alljährlich in der konstituierenden Sitzung des Schulelternrates auch die neu zu wählenden Mitglieder des Vorstandes des Fördervereins gewählt. Dieser Förderverein besteht seit zwei Jahren und verwaltet neben den Mitgliedsbeiträgen auch Gelder, die die Elternschaft bei Veranstaltungen einnimmt oder die durch Sponsoring bzw. Spenden von Firmen und Organisationen hereinkommen.

Die Elternschaft unterstützt unsere schulischen Aktivitäten einmal als verfasstes Organ in Form des Fördervereines, aber auch durch Hilfen von Eltern, die sich zur Arbeit in unserer Schule bereit erklären. Die Eltern organisieren die Bewirtung von Gästen bei Schulveranstaltungen und Aktivitäten des Schullebens.

Schulleitung und Elternschaft arbeiten kooperativ zusammen. Dieses geschieht in Form von Informationen, die der Schulleiter regelmäßig bei den etwa vierteljährlich stattfindenden Schulelternratssitzungen bekannt gibt. Auf diesen Sitzungen werden von der Schulleitung auch Anregungen, Wünsche sowie Forderungen der Elternschaft aufgenommen und möglichst umgesetzt.

Der Schulleiter pflegt mit dem Vorstand der Schulelternschaft einen regen informellen Austausch, so dass die Eltern einerseits über die Belange der Schule, aber andererseits auch Schulleitung und Kollegium über die geplanten Vorhaben der Elternschaft gut informiert werden. Die Elternschaft verfolgt die Entwicklung in unserer Schule sehr genau und scheut sich auch nicht, Probleme oder Defizite direkt anzusprechen.

Die Weitergabe der Informationen, die auf Schulelternratssitzungen gegeben werden, ist Aufgabe der Klassenelternschaftsvorstände. Darüber hinaus wird die Elternschaft der Schule über geplante Veranstaltungen, über die Terminsetzungen und über viele sonstige Regelungen und Vorkommnisse durch Rundbriefe des Schulleiters näher in Kenntnis gesetzt. Dieses geschieht auf Klassenebene ebenfalls durch Informationsschreiben der jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer.

Fest installiert sind bezüglich der Informationen der Eltern über die Leistungsstände ihrer Kinder, die jeweils stattfindenden Elternsprechtage im späten Herbst für die Klassen 5, 6 und 10 und im Winter zu Beginn des Februars für die Klassen 7 - 9.

Um grundsätzliche Verhaltensregelungen zu kennen und einzuhalten gibt es eine Schulvereinbarung zwischen der Schulleitung, den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern, die zu Beginn des Schulbesuches an der Sollingschule ausgehändigt und von allen Beteiligten unterschrieben wird.

Die Eltern wie übrigens auch Schülerinnen und Schülern sind in den großen Gremien der Schule wie Schulvorstand und Gesamtkonferenz vertreten. Hier haben sie ein deutliches Mitspracherecht und für unsere Schüler und Elternvertreter kann konstatiert werden, dass sie dieses auch konstruktiv wahrnehmen.

Für die Zukunft wird es wichtig sein, die Eltern weiterhin oder sogar noch stärker zu motivieren, die angebotenen Elternabende und sonstige andere Zusammenkünfte zu besuchen und sich darin einzubringen. Für Schule und Elternschaft wird gerade aktuell eine große Herausforderung sein, für die anstehende erste Evaluation im Jahre 2009 eine möglichst lückenlose Teilnahme der Eltern an dieser Maßnahme zu erreichen. Dieses erfordert ganz bestimmt ein Überdenken der Kooperationskultur zwischen Schule und Elternschaft und wir hoffen, dass wir in dieser Hinsicht eine Lösung erreichen werden.


Medienkonzept der Sollingschule Uslar (Stand: April 2009)

Ein Konzept von Sascha Mroß - [Download als PDF]

Die Ausstattung der Schule

Der neuste Raum (Raum 14 / seit Oktober 2008 existierend) verfügt über 29 Schülerarbeitsplätze, die über ein pädagogisches Netzwerk an den Lehrerrechner gekoppelt sind. Alle PC werden über einen zentralen Windows 2003 Server verwaltet. Auf dem Server ist ein Jugendschutzfilter (Time for kids) installiert, der einen schülergerechten Zugang zum Internet ermöglicht. Auf den Schülerrechnern läuft das Betriebssystem Windows XP Professional. Außerdem sind neben Lernprogrammen, Text- Bild-, Video- und Tonbearbeitungsprogramme installiert. In dem Raum ist zudem ein interaktives Whiteboard installiert. Ein interaktives Whiteboard, auch Smartboard genannt, ist ein berührungsempfindlicher Bildschirm, so groß wie eine Wandtafel. Es ist mit dem Lehrer-PC und einem Beamer verbunden. Mit dem Whiteboard können verschiedene Dateien wie Textdokumente und Bilder, aber auch Videos, CD-ROMs, DVDs oder das Internet genutzt werden. Interaktiv bedeutet, dass Schüler und Lehrer am berührungsempfindlichen Bildschirm Dokumente bearbeiten oder eigene Texte per Handschrift ergänzen können. Für die Bearbeitung von Audiodaten stehen außerdem ein Mischpult und zwei Mikrofone bereit.

Der zweite Raum2 (Raum 15) verfügt über 14 Rechner (13 Schüler- und ein Lehrer-PC), die nur noch zum Teil nutzbar sind, da die Rechner mehr als fünf Jahre alt sind und somit weder hardware- noch softwareseitig voll einsatzfähig sind. Für einfache Recherche-, Text- und Tabellenkalkulationsaufgaben können einige der Rechner allerdings noch genutzt werden. Die Teilnehmerzahl muss aufgrund der begrenzten Kapazitäten auf maximal 20 Schülerinnen und Schüler begrenzt bleiben. In dem Raum können jeweils zwei Schüler und Schülerinnen an einem Rechner arbeiten. Diese wechseln sich im Laufe des Lernprozesses ab. In dem Raum sind ein Beamer und ein Drucker installiert, die über den Lehrerrechner angesteuert werden können.

Der dritte Raum (Raum 27) wird gerade durch eine externe Firma renoviert. Der Raum wird eine ThinClient-Architektur mit 14 Clients verwenden, die über einen Windows 2003 Server mit dem Betriebssystem Windows XP Professional versorgt und arbeiten werden. Aufgrund der relativ leistungsarmen Clients werden sie für Recherche- und Officeaufgaben genutzt werden können.

Für das Kollegium stehen zusätzlich PCs mit Internetzugang im Lehrerzimmer und in der Lehrerbibliothek zu Verfügung.

Medienerziehung an der Sollingschule Uslar

Unser Alltag wird zunehmend durch elektronische Medien bestimmt. Sie dienen der Information, der Kommunikation sowie der Unterhaltung und sind in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und in vielen anderen Bereichen unverzichtbar geworden.

Medien sind auch "Miterzieher": Neben Freundeskreis, Schule oder Kirche beeinflussen sie die Wertvorstellungen und Verhaltensweisen unserer Kinder und Jugendlichen erheblich. Junge Menschen wachsen mit Medien auf. Umso mehr sind Eltern, Lehrkräfte und Erziehungsverantwortliche in der Pflicht, sich mit diesen im Interesse ihrer Kinder auseinander zu setzen.

Es gehört deshalb zu den grundlegenden Erziehungsaufgaben, Kinder und Jugendliche zu einer sachgerechten und umsichtigen Mediennutzung zu befähigen. Diese Medienkompetenz muss wie das Lesen und Schreiben gelernt werden. So wie man Kinder nicht ohne Handlungsanweisungen am Straßenverkehr teilnehmen lässt, müssen sie auf die Möglichkeiten, Gefahren und Regeln der Medienwelt vorbereitet werden.

An der Sollingschule Haupt- und Realschule Uslar haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, drei Computerräume zu nutzen. Das Hauptziel des Medienkonzeptes der Sollingschule Uslar ist es, optimale Bedingungen für die Medienbildung bereit zu stellen. Medienbildung ermöglicht ein sachgerechtes, selbst bestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in einer von Medien geprägten Welt. Dabei stehen die Prinzipien eines handlungsorientierten Unterrichts unter Zuhilfenahme neuer Informationstechnologien im Vordergrund. Die zu erwerbende Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler ist eine neue Schlüsselqualifikation, die gleichberechtigt neben den klassischen Bildungsinhalten steht. Hierbei nimmt zwangsläufig der Computer als Grundbaustein der Neuen Medien eine Schlüsselrolle ein. Die technischen Grundlagen werden unseren Schülerinnen und Schülern im Informatikunterricht vermittelt. Dort werden u.a. professionelles Publizieren im Internet und das Anfertigen aufwendiger Multimedia-Präsentationen im Unterricht behandelt.

Grundlage der Medienkonzeption im Bereich der Informations- und Kommunikationsmedien (IuK) ist der Einsatz dieser Technologien in allen Fächern, in denen es dafür begründbare pädagogische, didaktische oder methodische Ansätze gibt. Das technische Rahmenkonzept verfolgt das Ziel, die erforderlichen Technologien dezentral zur Verfügung zu stellen.

Ziele des Medieneinsatzes im Unterricht

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen, Informationen zu recherchieren, neue Medien kreativ und sinnvoll zu nutzen.
  • Die Medien sollen für den eigenen Lernprozess zweckmäßig genutzt werden.
  • Auf elektronischem Wege sollen Schülerinnen und Schüler mit anderen Menschen weltweit in fremden Sprachen kommunizieren und in Projekten zusammenarbeiten.
  • Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeleitet werden, die Nutzung neuer Medien und Medieninhalte kritisch zu hinterfragen und sich in einer von Medien geprägten Welt sicher zu bewegen und ihre Interessen zu wahren.
  • Die neuen Medien sollen für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer zu selbstverständlichen Werkzeugen im Unterrichtsalltag werden.
  • Neue Unterrichtsmethoden und -formen, die die Integration neuer Medien bedingt, sollen erprobt und evaluiert werden.
  • Die Entwicklung des Einsatzes Neuer Medien und die damit verbundenen Veränderungen sollen kritisch begleitet werden.
  • Mithilfe der IuK-Medien soll ein kritischer und reflektierter Umgang mit den Neuen Medien und dem Internet in allen Fächern erfolgen.
  • Förderung sozialen Lernens
  • Klassen- und jahrgangsübergreifendes Arbeiten
  • Fächerübergreifendes Arbeiten
  • Angewandte Vermittlung der Informationstechnologien (Praxis- und Berufsorientierung)

Einsatz der Informationstechnologien im Unterricht

  • Übergeordnete, fächerübergreifende Unterrichtsziele

Medienkritische Auseinandersetzung mit den Informationstechnologien, Medienvergleich, Recherchen, Besonderheiten und Gefahren des Internet aufdecken und Schülerinnen und Schüler zu einem sachgerechten, selbst bestimmten, kreativen und sozial verantwortlichen Handeln mit den Medien anleiten.

  • Deutsch

Trainingsprogramme für Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik; Verfassen von Texten und Referaten; Erstellen einer Zeitung; Medienerziehung

  • Fremdsprachen

Trainingsprogramme für Vokabeln und Grammatik; Anlegen einer Vokabeldatei; Referate erstellen; E-Mail mit einer Partnerklasse; Informationen über das Land aus dem Internet holen; Zeitungslektüre im Internet, Chat- E-mail- und Voice over IP-Kommunikation mit Partnerschulen.

  • Mathematik

Trainingsprogramme zur Bruchrechnung, Termumformung und Lösen von Gleichungen; entdeckendes Lernen mit einem Geometrieprogramm; Einsatz von Excel zum schnelleren Lösen von Aufgaben

  • Naturwissenschaften

Mendel-Simulation; Simulation von Experimenten; Messwerterfassung; Darstellung; Präsentation

  • Gesellschaftswissenschaften

Lernprogramme; Informationsbeschaffung aus dem Internet; Erstellen von Referaten; Diagramme erstellen

  • Bildende Kunst

Multimedia-Projekte; Bildbearbeitung

  • Musik

Verwendung der multimedialen Schnittstellen des Computers für die Bearbeitung von Audiodateien und die Komposition eigener Musik.

  • Fächerübergreifende Projekte

Es ergeben sich nahezu in allen Lernbereichen Möglichkeiten einer Kombination mit Fremdsprachen. Erweiterte Möglichkeiten der Informationsbeschaffung lassen ohnehin die engen Fächergrenzen als gelegentlich willkürlich erfahrbar werden.

Unterrichtsentwicklung

In Bezug auf Internetnutzung und Arbeit mit Multimedia gibt es zum Teil schon seit mehreren Jahren in der Schule Projekte in allen naturwissenschaftlichen Fächern, in Mathematik, Musik, Deutsch, GSW und AW. Im Fach Informatik und im Fremdsprachenunterricht ist der Einsatz der digitalen IuK-Medien längst Bestandteil der alltäglichen Unterrichtspraxis.

Ferner existieren zahlreiche Projekte, die über den Unterricht hinausgehen, so kooperiert die Schule seit dem Schuljahr 2008/09 mit der niedersächsischen Initiative "n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V." und veröffentlicht in diesem Rahmen Podcasts. Die Schülerinnen und Schüler lernen über das Projekt "Schul-Internetradio", Interviews zu führen, redaktionelle Tätigkeiten wahrzunehmen und das technische Handwerk der Audioproduktion. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung von Schülerinnen und Schülern.

Ein dauerhaftes Medienprojekt stellt außerdem die Schulhomepage dar, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre multimedialen Fähigkeiten einzusetzen und Unterrichtsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Homepage-AG und ihre Mitglieder begleiten ferner regelmäßig Schulveranstaltungen und dokumentieren diese in multimedialer Weise. Dazu gehören sowohl Text- und Fotoberichte als auch Video- und Tonbeiträge. Die starke Medienpräsenz der Schule im Internet und auf Schulveranstaltungen trägt maßgeblich zu einer stärkeren Identifikation mit der Schule bei und leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der Schule.

Mobiles Lernen

Mobiles Lernen mit Notebooks bzw. Laptops stellt die logische Weiterentwicklung unserer Medienarbeit dar. Zur Zeit besitzt die Schule lediglich zwei Laptops, die immer wieder in Einzelprojekten zum Einsatz kommen. Eine größere Anzahl an modernen Laptops wäre ein großer Gewinn für die Medienarbeit an der Sollingschule Uslar.

Das Medienkonzept der Sollingschule sieht vor, den Schülerinnen und Schülern mobiles, nicht stationäres Lernen mit dem Computer zu ermöglichen. Damit soll garantiert werden, dass eine zeitgemäße Medienerziehung raumunabhängig in jedem Fachunterricht stattfinden kann.

Mobiles Lernen ermöglicht darüber hinaus, die zahlreichen Aktivitäten (z.B. Homepage-AG, Schulwald-AG, Schul-Internetradio-AG etc.) in ihrer Effektivität zu stärken. Der Einsatz moderner, mobiler Computersysteme steigert des Weiteren die Motivation und die Leistungsbereitschaft von Schülerinnen und Schülern.

Für mobiles Arbeiten mit den IuK-Medien besitzt die Schule ein kleines digitales Aufnahmegerät (ZOOM H4), welches die Schülerinnen und Schülerinnen der Sollingschule in die Lage versetzt, Interviews für die Internetradio-AG zu führen oder Tonprojekte im Unterricht durchzuführen. Solche Projekte könnten mithilfe mobiler Computersysteme direkt vor Ort bearbeitet und dann auf der Schulhomepage online bereit gestellt werden.

Digitale Schultasche als USB-Stick

Neben der üblichen Konzeption, auf Computern installierte Software zu nutzen, spielt die Schule mit dem Gedanken, jedem Schüler eine s.g. Digitale Schultasche in Form eines USB-Sticks an die Hand zu geben. Hier wären dann zahlreiche Programme aus dem Opensource- bzw. Freewarebereich installiert.

Beispiele wären:

  • OpenOffice
  • Mozilla Firefox als Internetbrowser
  • Mozilla Thunderbird als E-Mail-Client
  • 7-Zip als Komprimierungsprogramm
  • Audacity als Audioschnittprogramm
  • BoncEnc als Konversionsprogramm für Audiodaten
  • ClamAV als Antivirensoftware
  • Filezilla als FTP-Client
  • The Gimp als Bildbearbeitungssoftware
  • Infrarecorder als Brennsoftware
  • Inkscape als Vektorgrafikprogramm
  • Keepass als Passwortsafe
  • Mindmanager als Mindmapping-Software
  • Notepad als Text- und Programmiereditor
  • Pnotes als Notizsoftware
  • Skype Portable als VoIP-Client
  • PDF-Xchange-Viewer als PDF-Software
  • Toucan als Datensicherungssoftware
  • VirtualDub als Videoschnittsoftware
  • Videolan-Client als Medienplayer etc.

Eine solche digitale Schultasche hätte den großen Vorteil, dass die Schülerinnen und Schüler folglich egal wo ein stationärer oder mobiler Computer zur Verfügung steht, an ihren Unterrichtsprojekten arbeiten und somit auch zu Hause mit der Software und den Daten weiterarbeiten könnten. Erfahrungen mit einer solchen Schultasche gibt es in einem kleinen Umfang bereits an der Schule. Da allein die Software bekanntermaßen bereits einen Umfang von ca. 1 Gbyte in Anspruch nimmt, sollte der Speicherplatz eines solchen USB-Sticks nicht zu klein sein. Hinzu kommen die eigenen Daten der Schüler. Angesichts der anwachsenden Datenmengen (Text-, Bild-, Audio- und Videodaten), wäre es daher notwendig, einen USB-Stick mit mindestens 4 bis 8 GB zu verwenden.

Ausstattung der Klassenräume mit Computern

Neben dem Ziel in naher Zukunft mobile Computer an der Schule zum Einsatz kommen zu lassen, soll mittelfristig in jedem Klassenraum mindestens ein Computer aufgestellt werden, der über einen Zugang zum Internet verfügt. Dadurch sollen spontane Rechercheaufgaben aus dem Unterricht heraus möglich werden.

Die in den Klassenräumen aufzustellenden Rechner sollen über das hausinterne Netzwerk in die pädagogische Netzwerksoftware eingebunden sein.

Ausstattung der Fachräume mit Computern und Whiteboards

Neben der Ausstattung der Klassenräume mit Computern wäre es ebenso sinnvoll und zeitgemäß, die Fachräume (Physik, Chemie, Biologie) auf diese Weise auszustatten. In Kombination mit einem digitalen Whiteboard, wie wir es bereits in einem der Computerräume besitzen, eröffnete dieses neue Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung und -kontinuität. Tafelbilder könnten interaktiv und anschaulich gestaltet, Verlaufsschemata als Animation gesichert und abgerufen werden. Insgesamt gesehen könnten alle Medienformen (Bilder, Videos, Flashanimationen, Java-Applets, etc.), die auf einem Computer lauffähig sind, über das Whiteboard abgerufen werden. Gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern würde eine Investition in diese technische Ausstattung einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert für den Unterricht darstellen. Letztlich zeigt die Erfahrung mit dem Whiteboard in unserem Computerraum, welchen pädagogischen, didaktischen und methodischen Wert diese Technik bietet.

Eine Beschreibung und Demonstration befindet sich hier.

Ausbau der Computerinfrastruktur des Schulgebäudes

  • Verbesserung der technischen Ausstattung der Schule
  • Anschaffung einer mobilen Notebook- bzw. Laptopausstattung
  • Anschaffung digitaler Foto- und Filmkameras
  • Anschaffung von Software für den Unterrichtseinsatz
  • Vernetzung des Schulgebäudes und der Klassenräume

Personalentwicklung - Das Kollegium und die IuK-Medien

Die Kenntnisse des Kollegiums im Umgang mit den IuK-Medien sind sehr heterogen. Durch die gute pädagogische Konzeption des neuen Computerraums (pädagogische Oberfläche) ist ein gesteigertes Interesse, die IuK-Medien im Unterricht einzusetzen, zu beobachten.

Die Erweiterung der Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer im Umgang mit neuen Medien ist wesentlich dafür, dass Neue Medien kompetent im Unterricht eingesetzt werden. Zugleich ist der Einbezug von im Umgang mit Neuen Medien erfahrenen Schülerinnen und Schülern als Unterstützer von Lehrerinnen und Lehrern Im Lernprozess zu fördern.

Daher fanden seit der Einrichtung des neuen Computerraums im Oktober 2008 mehrfach schulinterne Fortbildungen unter der Leitung von Herrn Mroß statt. Ziel dieser Fortbildungsmaßnahmen ist es, die Lehrerschaft im Umgang mit den neuen Medien zu schulen, damit die Medienarbeit pädagogisch, didaktisch und methodisch noch sinnvoller in den Unterricht eingebunden werden kann.

Verantwortung und Zeitmanagement

Die Wartung und Administration der hausinternen Computeranlage wird einerseits durch den Lehrer Herrn Mroß übernommen, andererseits durch einen Servicevertrag mit der Berliner Firma Dr. Kaiser gewährleistet. Auf diese Weise können kleinere Computer- oder Netzwerkprobleme direkt vor Ort oder per Fernadministration durch die externe Firma gelöst werden.


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