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Lange Str. 30 / 32Willi Freudenthal
1931 wurde Willi Freudenthal geschieden. Ein Jahr später starb seine Frau. Nach dem Konkurs seines Geschäfts zog er 1932 nach Hannover und heiratete Cäcilie Jacobsohn. Im Zusammenhang mit dem Konkurs der Wecke Bank kam es 1935 zu einem Prozess vor dem Landgericht Göttingen. Neben anderen Mitgliedern des Bankvorstandes wurde Willi Freudenthal zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Danach verlieren sich seine Spuren. 1938 wurde er noch einmal in einer Kolonne jüdischer Arbeiter an der Autobahnbaustelle bei Northeim und 1939 als Straßenkehrer mit Judenstern in Hannover gedehen. Anfang September 1941 wurden Willi und Cäcilie Freudenthal in das Judenhaus an der Strangriede in Hannover eingewiesen und von dort am 15.12.1941 in das Ghetto Riga deportiert. Willi und Cäcilie Freudenthal überlebten die Haft nicht. Hier wohnteWilli Freudenthal |
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