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Auf in den Süden - Bella Italia für die R10b
Von unseren ZOOM-Redakteuren Eric Jörn und Markus Nolte Sonntag, 13. September 16.00 Uhr Die R10b trifft sich am Uslarer ZOB. Dann trifft auch schon der Bus ein. Ein großer Doppeldeckerbus. Die Koffer werden schnell verladen und dann wird sich noch von den Eltern und Freunden verabschiedet. Wir sind noch alleine im Bus. Die andere Klasse laden wir dann später zu, und natürlich sind wir gespannt, was das für Schüler sind. Um etwa 22.30 Uhr haben wir die andere Klasse an Bord genommen. Beim Gehen durch die Gänge musste man vorsichtig sein, weil viele es sich dort bequem gemacht haben. Am Montag Morgen konnten wir die Berge der Alpen sehen, wenn diese auch Teils in den Wolken hingen. Nach einer längeren Frühstückspause war man wieder gestärkt und der Kaffee machte einen wieder munter. Wir überquerten die italienische Grenze und kamen unserem Ziel immer näher, doch das gute Wetter hielt sich in Grenzen - es war zwar warm, aber bewölkt. Als wir am Nachmittag ankamen, wurden gleich die Koffer in die Hütten gestellt und die Gegend erkundet. Nach dem Abendbrot gab es einen ordentlichen Regenschauer, von dem die Meisten überrascht wurden und daher nass zurück kamen. Es wurde dann aber schnell wieder besser, sodass man schwimmen gehen konnte. Das Wasser war angenehm und ruhig, aber salzig. Wir saßen noch lange draußen unterhielten uns mit den anderen, die gegenüber von uns ihre Bungalows hatten, oder beobachteten die Sterne.
Dienstag, ein neuer Tag. Um neun Uhr ging es los nach Florenz. Nach einer kleinen Rundfahrt durch den chaotischen Verkehr hielt der Bus, und wir wurden von Verkäufern empfangen. Von dem Busparkplatz konnte man den Fluss Arno und die vielen alten Brücken sehen. Auf jedem Parkplatz sah man massenhaft Motorroller stehen. Wir haben an einer Stadtführung teilgenommen, um auch kulturelles Wissen mit nach Hause nehmen zu können. Wir haben viele Kirchen, alte Statuen und Plätze gesehen. Als wir dann mit der Stadtführung fertig waren, konnten wir in Gruppen die Stadt auf eigene Faust erkunden. Viele aus unserer Klasse kauften sich Pullover mit der Aufschrift "I ♥ Italia". Abends kamen wir dann wieder zurück. Einige saßen draußen, und andere gingen noch mal am Strand spazieren. Ab Mitternacht wurde groß gefeiert, weil Aileen 16 geworden ist, so kamen wir auch diese Nacht spät ins Bett. Den anderen Morgen mussten wir früh aufstehen, denn um sieben Uhr fuhr unser Bus ab. Es sollte zu einer Bootstour gehen, doch leider fiel diese wegen zu rauer See aus, und wir haben uns kurzfristig entschieden, nach Pisa zu fahren. Dort angekommen begaben wir uns zum Miraculi Platz. Von dort aus ging unsere Führung mit Antonio los. Mit schiefen blicken sahen wir uns den Turm von Pisa an und gingen anschließend in die daneben stehende Kirche. Drinnen schauten wir uns die goldene Decke und die Marmorkanzel an. Der künstlerische Altarraum war auch sehenswert. Danach machten wir noch ein paar Bilder vom schiefen Turm und machten uns wieder auf den Rückweg. Am Abend gingen wir essen, um in gemütlicher Runde das italienische Essen zu kosten. Jetzt war es schon Donnerstag, und an diesen Tag hatten wir nichts vor, die meisten von uns haben das ausgenutzt und erstmal richtig ausgeschlafen. Nach dem Frühstück ging es bei strahlend blauem Himmel zum Baden ins Meer. Der Wellengang maß manchmal bis zu zwei Metern. Das hat uns aber nicht abgehalten schwimmen zu gehen. In der hohen Brandung war es schwierig ins Wasser zu kommen und die spitzen Steine erschwerten das ganze noch. Im Wasser stach es dann und sofort wurde an eine Qualle gedacht, was sich dann aber als Irrtum herausstellte. Es handelte sich um eine spezielle Algenart. Nach einem langen Badetag mit besonders gutem Wetter saßen wir noch draußen oder machten unsere Hütten sauber. Freitag, um neun Uhr war Hüttenabgabe. Unser Gepäck verstauten wir im Bus. Wir hatten noch ein bisschen Zeit bis zur Abfahrt. Einige von uns saßen im Kiefernwäldchen, den wir immer durchqueren mussten, wenn wir zum Strand wollten, andere waren noch am Strand und sahen den Wellen zu. Wir machten dann noch ein Klassenfoto am Strand, sodass es um 15 Uhr wieder nach Hause ging. Auf der Fahrt sahen wir uns noch ein paar Filme an, damit es nicht zu langweilig wird. Dann sahen wir in der Nacht die Alpen, an denen sich die beleuchteten Häuser hoch schlängelten. Am Samstag Morgen kamen wir dann um zehn Uhr wohlbehalten am ZOB in Uslar an. Es war eine schöne Abschlussfahrt, an die wir uns noch lange erinnern werden. |
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